Teil eines Werkes 
4. Bd. (1847)
Entstehung
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dieſen Morgen angekommen iſt, nachdem ſie vierzehn Th 5 auf ſich warten ließ und die mir durch eine Perſon empfßh⸗

len wurde, welche Alles über mich vermag, iſt die, mit wel⸗

cher der Herr Herzog ſprechen zu muͤſſen glaubt.,

Die Superiorin machte eine neue Verbeugung und verſchwand.

Zehn Minuten ſpaͤter kam ſie mit einer Hospitaliterin zuruck, die ihrGeſicht gänzlich mit demSchleier verhullt hatte.

Es war Diana im Ordensgewande.

Der Herzog danfte der Superiorin, bot der Unbekann⸗ ten einen Seſſel, ſetzte ſich ſelbſt und die Superiorin ent⸗ fernte ſich.

Madame, begann Joyeuſe ohne Einleitung,Shr ſeid die Dame aus der Auguſtinerſtraße, die Geheimniß⸗ volle, welche mein Bruder, der Graf Du Bouchage, leiden⸗ ſchaftlich liebt.

Die Hospita ſprach aber nichts

Joyeuſe hielt dies für einen Mangel an Artigkeit und da er gegen die Dame ſchon eingenommen war, fuhr er fort:

Ihr habt nicht bedacht, daß es nicht hinreicht ſchon zu ſein, ohne ein Herz bei der Schoͤnheit zu haben, eine heftige Leidenſchaft in der Seele eines jungen Mannes meines Namens zu erregen und dann zu ihm zu ſagen: Schlimm genug fuͤr Dich, daß Du ein Herz haſt; ich habe keines und will keines haben.

So habe ich nicht geantwortet, Ihr ſeid nicht recht unterrichtet, ſagte die Hospitaliterin in ſo edlem und ruh⸗ rendemTone, daß dergornJoyeuſe's ſogleich gebrochen wurde.

erin neigte zur Antwort das Haupt,