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deutlich geuug,“ ſagte die Superiorin,„und ich kann Euern Wunſch nicht erfullen.“
„Warum?“
„Weil ich ſeit einem Monat Niemand aufgenommen habe außer dieſen Morgen.“
„Dieſen Morgen?“
„Ja, Herr Herzog, und Ihr ſeht ein, daß Euere An⸗ kunft zwei Stunden nach der ihrigen gar zu ſehr wie eine Verfolgung ausſieht, als daß ich Euch die Erlaubniß be⸗ willigen konnte, mit ihr zu ſprechen.“
„Ich bitte Euch darum.“
„Es iſt nicht moͤglich.“
„Zeigt mir nur dieſe Dame.“
„Es iſt nicht moͤglich, ſage ich Euch. Euer Name reichte hin, Euch die Pforte dieſes Hauſes zu oͤffnen; aber nur auf einen ſchriftlichen Befehl des Koͤnigs darf Jemand mit Einer meiner Damen ſprechen.“
„Da iſt dieſer Befehl,“ antwortete Joyeuſe indem er das Schreiben des Koͤnigs uͤberreichte.
Die Superiorin las es und verneigte ſich.
„Der Wille Sr. Majeſtaͤt geſchehe,“ ſagte ſie, ⸗ er ſogar gegen den Willen Gottes ſein.“
Und ſie ging nach dem Kloſterhofe zu.“
„Ihr ſeht,“ ſagte Joyeuſe,„daß ich ein Recht habe, aber ich fuͤrchte doch ein Verſehen; vielleicht iſt die Dame nicht die, welche ich ſuche; ſagt mir alſo wie und warum ſie gekommen iſt und wer ſie begleitete.“
„Alles dies iſt unnothig, Herr Herzog,“ antwortete die Superiorin;„Ihr irret Euch nicht; die Dame, welche erſt


