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ſchwaͤrzt und hatte innen bläuliche und braune Flecken. Beſonders an der Schnittfläche zeigte ſich die aͤtzende Kraft, wo das Meſſer ſie beruͤhrt hatte.
„Das fur die Lippen,“ ſagte ſie,„aber Franz hat nur einen Biſſen von der Frucht genommen. Er hat das Bouquet nicht lange in der Hand gehalten, da die Blu⸗ men noch friſch ſind, das Uebel iſt alſo nicht rettungslos, das Gift kann nicht tief eingedrungen ſein. Warum aber, wenn es nur oberflaͤchlich gewirkt hat, dieſe vollſtändige Laͤhmung und die ſchon ſo weit vorgeſchrittene Zerſetzung?“ Waͤhrend Katharina dies ſagte, ſah ſie ſich um und er⸗ blickte den Lieblingspapagei ihres Sohnes. Auch der Vogel war todt.
„Der Rauch!“ ſagte Katharina,„der Rauch! der Docht der Kerze war vergiftet, mein Sohn iſt todt.“
Sie rief und das Zimmer fullte ſich mit Menſchen.
„Miron! Miron! Der Leibarzt!“ ſagten Einige.
„Einen Prieſter!“ riefen Andere.
Katharina hielt unterdeß an die Lippen des Herzogs
eines der Flacons, die ſie immer in ihrem Taͤſchchen bei
ſich trug und beobachtete die Zuͤge ihres Sohnes dabei.
Der Herzog oͤffnete noch einmal die Augen und den Mund, aber in den Augen glaͤnzte kein Blick mehr und der
Kund vermochte nicht zu ſprechen.
Katharina entfernte ſich und winkte den beiden Die⸗ nern ihr zu folgen.
Sie ging in ein anderes Zimmer, ſetzte ſich nieder und ſagte:


