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Und Katharina blieb ganz allein und beobachtete noch⸗ mals genau alle Symptome oder Spuren, die ſich ihren Augen zeigten. Sie fand auf der Stirn ihres Sohnes eine bläuliche Farbe, ſeine Augen mit Blut unterlaufen und blau geraͤndert und auf ſeinen Lippen eine Spur gleich der, welche brennender Schwefel auf lebendigem Fleiſche zurucklaͤßt. Dieſelben Zeichen ſah ſie an den Naſenloͤchern und Naſenfluͤgeln.
„Wir wollen uns umſehen,“ ſprach ſie bei ſich.
Und ſie erblickte zuerſt den Leuchter, in welchem die ganze Kerze verbrannt war.
„Dieſe Kerze hat lange gebrannt,“ ſagte ſie,„nach⸗ dem Franz in dem Zimmer geweſen iſt. Ah, da liegt auch ein Bouquet auf dem Teppiche.“
Sie hob es auf und ſah, daß alle Blumen noch friſch waren mit Ausnahme einer Roſe, die ſchwarz geworden und gewelkt war.
„Was iſt das?“ fluͤſterte ſie.„Was hat man auf die Blätter dieſer Roſe getraͤufelt?.. Ich glaube etwas zu kennen, das die Roſen zum Welken bringt.“
Sie entfernte ſich von dem Bouquet, vor dem ſie ſchauderte.
„Das wuͤrde mir das Ansſehen der Naſe und der Stirn erklaͤren, aber die Lippen?“
Katharina ging in das Speiſezimmer. Die Diener hatten nicht gelogen; nichts ſchien da angeruͤhrt zu ſein.
Am Ende des Tiſches zog eine halbe Pfirſich, in die gebiſſen war, die Blicke Katharina's beſonders auf ſich.
Dieſe innen ſo roſige Frucht war wie die Roſe ge⸗
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