Teil eines Werkes 
4. Bd. (1847)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

die ft.

ge⸗

rte zu

ere des als ein des im⸗

n8⸗ der

den

273

Seltſam, ſeltſam! flüſterte Katharina, die neben dem Prinzen oder vielmehr neben dem Leichname kniete nebſt den beiden alten Dienern und während man nach der Stadt nach Aerzten ſchickte und ein Bote nach Paris jagte, um die Ankunft der Leibaͤrzte des Konigs zu beſchleunigen, die mit der Koͤnigin in Meaur geblieben waren, beobach⸗

tete ſie die Zeichen der ſeltſamen Krankheit, welcher ihr

Sohn unterlag.

Die Florentinerin hatte Erfahrung; auch fragte ſie vor allem kalt die beiden Diener, die ſich in Verzweiflung die Haare ausrauften.

Beide antworteten, der Prinz ſei in voriger Nacht zu⸗ ruͤckgekommen, nachdem er zu ſehr ungelegener Zeit durch den Grafen Du Bouchage geſtört worden. Dann ſetzten ſie hinzu, nach der Audienz im Schloſſe habe der Prinz ein gutes Abendeſſen beſtellt und befohlen, daß ſich Niemand im Gartenhauſe ungerufen zeige, auch beſtimmt verbot ihn früh zu wecken.

Er erwartete ohne Zweifel eine Geliebte? fragte die Koͤnigin Mutter.

Das glauben wir, antworteten die Diener,aber wir waren nicht ſo neugierig, uns davon zu uͤberzengen.

Habt Ihr beim Abdecken geſehen, ob mein Sohn allein geſpeiſet hatte?

Wir haben noch nicht abgedeckt, weil der Herr Her⸗ zog verboten hatte in das Gartenhaus zu kommen.

Es iſt alſo Niemand hier geweſen?

Niemand.

Entfernt Euch.