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„Zeigt uns den Weg,“ ſagte Katharine aus dem Trag⸗ ſeſſel heraus. Das ganze Gefolge machte ſich auf nach dem alten Parke zu. In dem Augenblicke als die erſten Garden an die Hecke gelangten, drang ein gellender Schrei durch die Luft.
„Was iſt's?“ fragte der Koͤnig zu ſeiner Mutter ge⸗
wendet.
„Das iſt ja ein Schrei der Verzweiflung,“ fluͤſterte Katharina, die auf den Geſichtern der Umſtehenden zu leſen ſuchte.
„Mein Prinz! Mein armer Herzog!“ rief der andere alte Diener des Herzogs aus, der mit den Zeichen des heftigſten Schmerzes an einem Fenſter erſchien.
Der Koͤnig trat in das Haus und kam eben an, als man den Koͤrper des Herzogs von Anjon aufhob, den ſein Diener, welcher hineingegangen war um die Ankunft des Königs zu melden, auf dem Teppiche ſeines Schlafzim⸗ mers gefunden hatte.
Der Prinz war kalt und ſteif und gab kein Lebens⸗
zeichen von ſich außer einer ſeltſamen Bewegung der
Augenlider. Der Koͤnig blieb auf der Schwelle des Zimmers ſtehen. „Das iſt eine ſchlimme Vorbedeutung,“ ſagte er. „Entfernt Euch, mein Sohn,“ ſagte Katharina. „Der arme Franz!“ ſagte Heinrich, der gern den Anblick des Hinſcheidens mied. Die ganze Menge folgte dem Koͤnige.
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