Fünfundzwanzigſtes Kapitel.
Schickſalsfuͤgung.
Am andern Morgen um neun Uhr ſtreuete die Sonne das reinſte Gold ihrer Strahlen auf die Gaͤnge in Chateau⸗ Thierry.
Zahlreiche Arbeiter, die am Tage vorher berufen wor⸗ den waren, harkten die Wege im Park und ſetzten die Zim⸗ mer in Stand, welche der Koͤnig bewohnen ſollte.
In dem Gartenhauſe, das der Herzog bewohnte, ruhrte ſich noch nichts, denn er hatte am vorigen Abende ſeinen beiden alten Dienern verboten ihn zu wecken. Sie ſollten warten bis er rufe.
Halb zehn Uhr erſchienen zwei Courriere in der Stadt und meldeten die nahe Ankunft Sr. Majeſtät.
Die Schoͤffen, der Gonverneur und die Garniſon ſtell⸗ ten ſich auf.
Um zehn Uhr kam der Konig unten an dem Huͤgel an. Er war jetzt zu Pferde, wie meiſt wenn er ſeinen Einzug in eine Stadt hielt, denn er war ein ſchoͤner Reiter.
Die Koͤnigin Mutter folgte ihm im Tragſeſſel; funf⸗ zig reichgekleidete Herrn begleiteten ſie zu Pferde.
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Eine Compagnie der Garde unter dem Commando
Crillons ſelbſt, hundert und zwanzig Schweizer, eben ſo viele Schotten unter Larchont, dann Maulthiere, Kiſten und Kaſten und Diener bildeten eine kleine Armee, die ſich
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