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Sie ſah todtenbleich aus und ihre Hand war kalt wie die einer Leiche.
„Herr,“ ſagte ſie,„Ihr urtheilt vorſchnell uber die Werke Gottes.. Ich bin Diana von Meridor, die Ge⸗ liebte Buſſy's, den der Herzog von Anjou ſchaͤndlich er⸗ morden ließ, da er ihn doch retten konnte.
„Vor acht Tagen ermordete Remy Aurilly, den Mit⸗ ſchuldigen des Prinzen und dieſen ſelbſt habe ich ſo eben durch eine Frucht, eine Blume und eine Kerze vergiftet. Weicht von mir, vor Diana von Meridor, die ſich ſofort in das Kloſter der Hoſpitaliterinnen begiebt.“
Sie ließ darauf den Arm Heinrichs los und nahm den Remy's, der auf ſie wartete.
Heinrich ſank auf ſeine Knie nieder und ſah den Moͤr⸗ dern nach, welche in dem Dickichte verſchwanden.
Erſt nach einer Stunde fand der junge Mann die Kraft wieder ſich nach ſeinem Zimmer zu ſchleppen und nur nach großer Anſtrengung gelang es ihm durch das Fenſter hin⸗ einzuſteigen.
Kachdem er einige Schritte in dem Zimmer gethan hatte, ſank er auf das Bett.
In dem Schloſſe ſchlief alles.


