Teil eines Werkes 
4. Bd. (1847)
Entstehung
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Heinrich hatte alles mit ſteigender Wuth geſehen, die ihm aber die Kraft ganz benommen zu haben ſchien.

Er hatte ſein Verſteck verlaſſen und wollte in das Schloß zuruͤckkehren, als ſogleich die Thuͤr, hinter welcher Diana und der Prinz verſchwunden waren, ſich offnete, die Dame raſch in das Speiſezimmer zuruͤckkam und Remy mit ſich fortzog, der auf ſie gewartet zu haben ſchien.

Komm, ſagte ſie,alles iſt voruber.

Und beide eilten in den Garten.

Bei ihrem Anblicke hatte Heinrich ſeine ganze Kraft wieder gefunden, er trat ihnen entgegen und erwartete ſie mit uber einander geſchlagenen Armen. Er faßte Diana am Arm und hielt ſie auf, trotz dem Angſtſchrei, den ſie ausſtieß und trotz dem Dolche, den ihm Remy auf die Bruſt ſetzte.

Ihr erkennt mich wohl nicht, ſagte er zaͤhneknir⸗ ſchend,ich bin der junge Mann, der Euch liebte und dem Ihr Eure Liebe nicht gewähren wolltet, weil es fuͤr Euch keine Zukunft, ſondern nur eine Vergangenheit gebe. Ah, Heuchlerin und Du Lugner, ich kenne Euch endlich und fluche Euch; dem einen ſage ich, ich verdamme Dich und der andern: mir graut vor Dir.

Platz da, junger Thor! fiel Remy ein,oder..

Vollende Dein Werk, antwortete Heinrich;toͤdte meinen elenden Leib, da Du meine Seele getodtet haſt.

Still! murmelte Remy indem er den Dolch tiefer druͤckte, ſo daß er bereits die Bruſt des jungen Mannes beruͤhrte; aber Diana ſtieß den Arm Remy's zuruͤck und ergriff den des Grafen Du Bouchage.

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