Teil eines Werkes 
4. Bd. (1847)
Entstehung
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ſuchte mit ſeinen Lippen die ſeiner Gefährtin zu berühren, aber dieſe ſtand auf als hätte ſie jene Bewegung nicht be⸗ merkt und ſagte:

Ihr ſeid unwohl, Hoheit, laßt uns wieder hinein⸗ gehen.

Ja laßt uns hineingehen, wiederholte der Prinz ſehr erfreut. Er ſtand wankend auf und ſtutzte ſich auf den Arm Diana's, ſtatt ſie zu fuͤhren. So ſchien er das Fieber zu vergeſſen und druͤckte ſeine Lippen auf den Nacken der Dame.

Dieſe erbebte als wäre ſie von einem gluhenden Eiſen beruͤhrt worden.

Remy, Licht! rief ſie,Licht!

Remy holte ein Licht und erſchien ſchnell damit an der Thuͤr des Hauſes.

Wohin geht Ihr? fragte Diana indem ſie das Licht aus Remy's Haͤnden nahm.

In mein Zimmer! in mein Zimmer und Ihr geleitet mich, nicht wahr? erwiderte der Prinz in Liebestrun⸗ kenheit.

Recht gern, antwortete ſie und ging vor dem Prin⸗ zen her.

Remy oͤffnete ein Fenſter und es entſtand dadurch ein ſo ſtarker Zug, daß die Flamme dem Prinzen in das Ge⸗ ſicht getrieben wurde.

So gelangten die Liebenden, für die Heinrich ſie hielt nachdem ſie uͤber eine Galerie geſchritten waren, in das Zimmer des Herzogs und verſchwanden.

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