Teil eines Werkes 
4. Bd. (1847)
Entstehung
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Man hat mir immer geſagt, antwortete Diana,der Blumenduft ſei das beſte Mittel gegen druͤckendes Kopf⸗ weh. Ich pfluͤcke einen Strauß in der Hoffnung, daß er die zauberiſche Wirkung haben werde, die ich wuͤnſche.

Dabei ließ ſie eine Roſe fallen, nach der der Prinz

galant ſich buͤckte. Die Bewegung des Prinzen erfolgte

ſchnell, doch nicht ſo ſchnell, daß Diana nicht einige Tropfen aus dem goldenen Flacon, das ſie am Guͤrtel trug, auf eine andere Roſe haͤtte fallen laſſen koͤnnen.

Dann nahm ſie die Roſe, welche der Prinz aufgehoben hatte und ſteckte ſie in den Guͤrtel.

Dieſe iſt fuͤr mich, ſagte ſie;laßt uns tauſchen.

Und ſie reichte dem Prinzen fuͤr die Roſe den Strauß.

Der Prinz nahm ihn haſtig, roch mit Entzuͤcken daran und ſchlang den Arm um Diana; aber dieſer Druck ver⸗ wirrte wahrſcheinlich den Sinn des Prinzen vollends, denn

ſeine Kniee brachen und er mußte ſich auf eine Raſenbank⸗

in der Naͤhe niederſetzen.

Heinrich verlor die beiden Perſonen nicht aus den Au⸗ gen und doch blickte er auch nach Remy, der in dem Gar⸗ tenhauſe auf das Ende dieſes Auftrittes begierig zu warten ſchien.

Als er den Prinzen ſich ſetzen ſah, trat er in die Thuͤr des Hauſes, waͤhrend Diana ſich neben Franz ſetzte.

Die Betäubung des Herzogs dauerte diesmal laͤnger als das erſte Mal; er ließ den Kopf auf die Bruſt hängen und ſchien den Faden ſeiner Gedanken und faſt das Be⸗ wußtſein verloren zu haben.

Guplich ichtete er den Keyf langſan enpor und ver⸗

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