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Der Prinz naͤherte ſich ihr indeß und ſchien leidenſchaft⸗ lich zu werden.
Da ſchien Diana, welche von Zeit zu Zeit einen Blick auf die Uhr an der Wand warf, eine gewaltſame Anſtren⸗ gung zu machen und nahm lächelnd lebhaften Antheil an dem Geſpraͤche.
Heinrich verfluchte die ganze Schoͤpfung von den Frauen an, die Gott geſchaffen hat, bis zu Gott, der ihn ſelbſt geſchaffen.
Es erſchien ihm unglaublich und unerhoͤrt, daß die fromme und ſittenſtrenge Diana ſich dem Prinzen ſo hingab weil er Prinz war.
So verging fur Heinrich in Wuth und Verzweiſtung das Abendeſſen, das den Prinzen ſo ſehr zu begluͤcken ſchien.
Diana klingelte endlich und der Prinz ſtand, vom Weine erhitzt auf, um Diana zu umarmen.
Alles Blut erſtarrte in den Adern Heinrichs.
Diana aber hielt den Prinzen mit einem Lächeln zu⸗ ruͤck, das gewiß aͤhnlich ui auf keinem Geſichte erſchienen war.
„Hoheit,“ ſagte ſe„erlaubt, daß ich, ehe wir den Tiſch verlaſſen, dieſe ſchoͤne Frucht da mit Euch theile.“
Sie griff dabei nach einem Koͤrbchen von Golddraht, in welchem etwa zwanzig herrliche Pfirſichen lagen und nahm eine.
Dann loͤſete ſie von ihrem Gürtel ein zierliches kleines Meſſer mit ſilberner Klinge und Malachitgriff, ſchnitt die Pfirſiche in zwei Haͤlften und reichte die eine dem Prinzen, der ſie nahm und ſchnell nach ſeinen Lippen fuͤhrte.
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