Teil eines Werkes 
4. Bd. (1847)
Entstehung
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Man hoͤrte eine Art Schelle ertoͤnen.

„Das iſt das Zeichen zum Abendeſſen im Hauſe des Prinzen.. Eſſet Ihr mit uns, Graf?“

„Ich danke; ich brauche nichts und wenn ich Sin ſpuͤren ſollte, te ich rufen.“

„Wartet das nicht ab; geht lieber mit uns und erhei⸗ tert Euch in unſerer Geſellſchaft.“

„Das iſt nicht moͤglich.“

„Warum nicht?“

„Se. koͤnigl. Hoheit hat mir faſt befohlen, mir die Speiſen in das Zimmer bringen zu laſſen; aber laſſet Euch von mir nicht abhalten.“

„Gute Nacht, Graf! Bewacht unſern Spion.“

„Ja und ich buͤrge fur ihn, es muͤßte mich denn der Schlaf uͤberwaͤltigen,“ ſetzte der Graf hinzu, der ſchon zu viel geſagt zu haben fuͤrchtete.„Das kommt mir auch wahrſcheinlicher und geſuͤnder vor als auf Geſpenſter und Spione zu lauern.“

„Allerdings,“ ſagte der Officier lachend, der ſich nun entfernte.

Kaum war er aus der Bibliothek hinaus, als Hein⸗ rich in den Garten ſprang.

„Es iſt Remy,“ dachte er bei ſich,„es iſt Remy; ich wuͤrde ihn in der Finſterniß der Hoͤlle erkennen.“

Und der junge Mann, dem die Fuͤße ſ druͤckte beide Haͤnde auf ſeine Stirn.

„Mein Gott,“ ſagte er,„iſt es nicht vielmehr ein Lraumbild meines kranken Hirnes? Steht es denn geſchrie⸗ ben, daß ich im Schlafe und im Wachen, am Tage und in