Teil eines Werkes 
4. Bd. (1847)
Entstehung
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„Er ging an der Hecke hin, die Ihr von Euerm Fen⸗ ſter aus ſehet und nach dem Gewaͤchshauſe zu.“

„Aber Ihr ſprecht von zwei Reiſenden?“

„Man ſagt, es wären zwei angekommen, ich habe aber nur den einen geſehen.“

„Dieſer Mann wohnte alſo in dem Gewaͤchshauſe?“

„Wahrſcheinlich.“

„Hat es einen Ausgang

„Ja, nach der Stadt zu.“

Heinrich ſchwieg eine Zeit lang; ſein Herz klopfte un⸗ geſtum; dieſe Einzelnheiten, die an ſich ſo unbedeutend waren, nahmen ſeine ganze Aufmerkſamkeit in Anſpruch.

Unterdeß war es Abend geworden und die beiden jun⸗ gen Maͤnner ſprachen ohne Licht im Zimmer mit einander.

Der Graf hatte ſich aus Mädigkeit auf das Bett ſei⸗ nes Bruders gelegt und ſah nach dem Himmel hinauf, der von Diamanten zu flimmern ſchien. Der junge Officier ſaß auf dem Fenſter. In dem Park und in der Stadt herrſchte tiefe Stille; die Thore wurden geſchloſſen, es

wurden allmaͤlig Lichter angezundet und in der Ferne hoͤrte man die Hunde bellen.

Mit einem Male machte der Officier ein Zeichen, um die Aufmerkſamkeit des Grafen zu erregen, bog ſich aus dem Fenſter hinaus und rief leiſe Du Bouchage.

„Kommt, kommt!“ ſagte er.

„Was giebt's?“ fragte Heinrich, der wie aus einem Traume erwachte.

„Der Mann! der Mann!“ „Welcher Mann?“