Teil eines Werkes 
4. Bd. (1847)
Entstehung
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„Und hat dieſe Reiſenden Niemand geſehen?“ fragte Heinrich

„Als ich von den Prinzen die Parole füͤr den Abend holte, begegnete ich einem Manne, der nicht zu den Leuten Sr. Hoheit zu gehoren ſchien, aber ich konnte ſein Geſicht aber nicht ſehen, da er ſich abwendete, als er mich ſah und die Kapuze ſeines Wammſes uber die Angen zog.“

„Die Kapuze ſeines Wamſes, ſagt Ihr?“

„Ja, der Mann ſah wie ein flamaͤndiſcher Bauer aus und erinnerte mich, ich weiß nicht warum, an den, welcher 2 Euch begleitete, als wir einander da unten trafen.“ geſt

Heinrich erbebte und dieſe Bemerkung ſteigerte ſeine P Aufmerkſamkeit auf dieſe ſeltſame Geſchichte. Auch ihm,

der Diana und deren Begleiter Aurilly anvertraut geſehen gen hatte, war der Gedanke gekommen, daß die beiden Reiſen⸗ den, welche dem Prinzen den Tod des unglucklichen Lauten⸗ ſpielers überbracht, ſeine Bekannten wären. Er ſah alſo den Officier aufmerkſam an. ſa „Was dachtet Ihr als Ihr jenen Mann erkannt zu he haben glaubtet?“ fragte er. S „Hoͤrt, was ich denke,“ antwortete der Ofſicier,„ob⸗ 6 gleich ich nichts behaupten moͤchte. Der Prinz hat wahr⸗ ſcheinlich ſeine Plaͤne auf Flandern noch nicht aufgegeben; er unterhält folglich Spione; der Mann mit der Kapuze de iſt ein Spion, der auf ſeinen Wanderungen den Unfall des Muſikers erfahren und dem Prinzen Nachricht davon gege⸗ ben haben wird.“

„Das iſt nicht unwahrſcheinlich,“ ſagte Heinrich in Gedanken;„aber was that der Mann als Ihr ihn ſahet?“