Teil eines Werkes 
4. Bd. (1847)
Entstehung
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ſtürzten Mienen zuruͤckgekommen ſei. Die Hoflinge fragten ihn, weil ſie glaubten, es handele ſich blos um ein ein⸗ faches Abentener. Er hielt zwei Rollen Gold in der Hand.

„Begreift Ihr das, Ihr Herrn?“ fragte er.„Au⸗ rilly iſt von den Woͤlfen gefreſſen worden.“

Alle ſtaunten.

„Es iſt gewiß ſo,“ fuhr der Prinz fort,„ſonſt mag mich der Teufel holen; der arme Lautenſpieler iſt immer ein beſſerer Muſiker als Reiter geweſen. Sein Pferd ſcheint mit ihm durchgegangen zu ſein und er iſt in einen Graben gefallen. Am andern Tage kamen zwei Reiſende da vor⸗ bei, fanden ſeinen Körper von den Wölfen halb aufge⸗ freſſen und der Beweis dafur, daß es ſo geſchehen iſt und daß Raͤuber dabei nicht im Spiele geweſen ſind, liegt da in den beiden Rollen Gold, die er bei ſich hatte und die ehrlich uͤbergeben worden find.“

„Da man nun Niemand zwei Rollen Gold hat zuruͤck⸗ bringen ſehen,“ fuhr der Officier fort,„ſo vermuthet man, daß ſie dem Prinzen von den beiden Reiſenden uͤbergeben worden ſind, die ihm am Fluße begegneten, ihn erkannten und ihm die Nachricht von Aurilly's Tode mittheilten.“

„Es iſt ſeltſam,“ fluͤſterte Heinrich.

„Um ſo ſeltſamer,“ fuhr der Officier fort,„weil man den Prinzen— ich weiß nicht, bb es wahr oder eine Er⸗ findung iſt— die kleine Parkpforte will offnen und zwei Schatten hereinlaſſen geſehen haben. Es waren wahr⸗ ſcheinlich die beiden Reiſenden, denn ſeitdem iſt der Prinz in das Gartenhaus gezogen und wir ſehen ihn nur fluͤchtig.“