Teil eines Werkes 
4. Bd. (1847)
Entstehung
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nur zwei Kammerdiener bedienten, die ihn hatten zur Welt

kommen ſehen.

„Wenn der Prinz ſich in dieſer Stimmung befindet,“ ſagte Heinrich,„werden die Feſtlichkeiten nicht eben hei⸗ ter ſein.“

„Allerdings,“ antwortete der Officier,„denn jedes wird Mitleid mit dem Prinzen haben, der in ſeinem Stolze und ſeiner Liebe verletzt iſt.“

Heinrich fragte weiter ohne es eigentlich zu wollen und nahm ein ganz beſonderes Intereſſe an dieſen Fragen. Der Tod Aurilly's, den er am Hofe gekannt und in Flandern wieder geſehen hatte, die Gleichgiltigkeit, mit welcher der Prinz ihm den Verluſt gemeldet, den er erlitten„die Abge⸗ ſchiedenheit, in welcher derſelbe ſeit jenem Todesſalle leben ſollte, alles dies verknuͤpfte ſich in ſeinem Geiſte, ohne daß er wußte wie mit einem geheimnißvollen dunkeln Geflechte,

das ſeit einiger Zeit ſein Leben umgab.

„Und,“fragte er den Officier,„man weiß nicht, wie der Herzog den Tod Aurilly's erfahren hat?“

„Nein.“

„Erzaͤhlt man nicht wenigſtens etwas?“

„Allerdings; es mag wahr oder falſch ſein, Ihr wißt es ja, man erzählt immer etwas.“

„Nun und hier?“

„Man ſagt, der Prinz habe unter den Weiden an dem Fluße gejagt und ſich von den andern Jägern entfernt, denn er iſt bei der Jagd ungeſtüm wie bei dem Spiele, wie im Kriege, wie im Schmerze, als er plotzlich mit be⸗

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