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Remy ſchlug die Augen zum Himmel auf und verſank in duͤſteres Schweigen.
Bisweilen hielt er ſein Pferd an und drehete ſich in
den Steigbugeln um, während ſeine Begleiterin ſtumm wie eine Reiterſtatue auf dem Pferde ſaß.
Nach einem ſolchen kurzen Halte ſagte ſie als ihr Be⸗ gleiter ſie wieder eingeholt hatte:
„Du ſiehſt Niemanden mehr hinter uns?“
„Nein, Madame, Ntemanden.“
„Und der Reiter, der ſich uns in der Nacht in Valen⸗ eiennes angeſchloſſen, nachdem er uns ſo lange verwundert beobachtet hatte?“
„Ich ſehe ihn nicht mehr.“
„Ich glaubte ihn doch wieder bemerkt zu haben ehe wir nach Mons gelangten.“
„Und ich bin überzengt, ihn geſtern vor Brüſſel geſehen zu haben.“
„Vor Bruͤſſel?“
„Ja, aber er wird in dieſer Stadt geblieben ſein.“
„Remy,“ ſagte die Dame indem ſie ſich ihrem Gefähr⸗ ten näherte, als furchte ſie, es könne auf dieſer oͤden Straße
Jemand ſie hoͤren,„Remy, kam es Dir nicht vor, als gleiche er.
„Wem, Madame?“
„Nur der Geſtalt nach, denn ſein Geſicht ſah ich nicht, ſchien er jenem unglücklichen jungen Manne zu gleichen.“
„Ach nein, nein, Madame,“ antwortete Remy ſchnell, „nicht im mindeſten und wie haͤtte er auch errathen koͤnnen, daß wir Paris verlaſſen und dieſen Weg eingeſchlagen?“


