Teil eines Werkes 
4. Bd. (1847)
Entstehung
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den auf dieſe Weiſe und kommen in Mecheln in dem Au⸗ genblicke an, da man wahrſcheinlich den Erfolg des Hand⸗ ſtreichs gegen Antwerpen kennen wird. Man wird dort unten in Siegestrunkenheit ſein. Nach zwei kleinern Tage⸗ reiſen und Ihr koͤnnt, um auszuruhen, nur kleine Tage⸗ reiſen machen, erreichen wir Deutſchland und wahrſchein⸗ lich in der Zeit, wann der Prinz von ſeiner Freude zuruͤck⸗ kommt und auf die Erde zu blicken geruht nachdem er ſich bis in den ſiebenten Himmel emporgeſchwungen hat.“

Der Gefährte, welcher Madame genannt wurde und gegen dieſe Benennung ſich nicht ſtraubte trotz der Herren⸗ kleidung, antwortete in ruhiger, ernſter und doch ſanfter Stimme:

„Glaubt mir, Gott wird es muͤde werden, dieſen er⸗ barmlichen Prinzen zu beſchuͤtzen und ihn endlich grauſam heimſuchen; beeilen wir uns alſo unſere Pläne auszufuͤhren, denn ich gehoͤre nicht zu denen, welche an die Vorbeſtim⸗ mung glauben; ich bin vielmehr der Meinung, daß die Menſchen ſelbſt ihren Willen und ihre Thaten leiten. Wenn wir nicht handeln und Gott allein handeln ließen, verlohnte es nicht der Mühe, bis heute in ſolchem Leid zu leben.“

In dieſem Augenblicke kam ein eiskalter Wind pfeifend von Nordoſten her.

„Ihr ſchandert,“ ſagte der Aeltere der beiden Reiſen⸗ den;„nehmt Euern Mantel.“

„Nein, Remy, ich danke; Du weiſt es ja, ich fuhle keine Schmerzen des Koͤrpers, kein Leiden des Geiſtes mehr.“