Teil eines Werkes 
4. Bd. (1847)
Entstehung
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„Da er wußte, wo wir waren, Remy, als wir unſere Wohnung in Paris geaͤndert hatten.. „Nein, nein,“ entgegnete Remy,„er iſt Euch nicht ge⸗ Gin polgt und hat Euch nicht folgen laſſen; ich habe, wie ich ſchon ſagte, gute Gruͤnde zu glauben, daß er einen ver⸗

zweifelten Entſchluß gefaßt hat, aber nur gegen ſich ſelbſt.“

Br⸗„Ach, Remy, jeder traͤgt ſeinen Theil Leiden in dieſer Welt. Gott erleichtere den des armen Kindes!“

Remy antwortete auf den Seufzer ſeiner Gebieterin mit einem Seufzer und ſie ſetzten ſtill ihren Weg fort.

So vergingen zwei Stunden. dert In dem Augenblicke als die Reiſenden Vilverde er⸗ reichten, drehete Remy raſch den Kopf um.

Er hoͤrte den Galopp eines Pferdes, hielt an und

rſank

len⸗

ehe horchte, ſah aber nichts. Seine Augen ſtrengten ſich vergeblich an durch das hen Dunkel der Nacht zu blicken, da aber kein Geränſch die tiefe Stille ſtorte, ritt er mit ſeiner Begleiterin in den Ort hinein. „Madame,“ ſagte er,„der Tag wird bald anbrechen und wenn es Euch beliebt, bleiben wir hier; die Pferde ſind ermüdet und Ihr ſelbſt beduͤrft der Ruhe.“

„Remy,“antwortete die Dame,„Ihr bemuͤhet Euch

umſonſt mir zu verheimlichen was Ihr empfindet. Remy,

Ihr ſeid beſorgt..“

„Ja, um Euere Geſundheit. Ein Weib kann ſolche

Anſtrengungen nicht ertragen; ich ſelbſt vermag ja kaum..“ „Thut wie Ihr wollt, Remy,“ antwortete die Dame.

n,„So kommt in dieſe Gaſſe, an deren Ende ich eine La⸗

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