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ganz ſicher; man hatte einen Angenblick auf die Antwer⸗ pener rechnen zu können geglaubt, wie man auf die Bruſſeler rechnen zu können glaubte.
In Braͤſſel, d. h. acht Stunden von der Stelle, wo man ſich befand, wollte man die Truppen mit Lebensmit⸗ teln verſehen und ein gunſtiges Lager beziehen, um den einen Angenblick unterbrochenen Feldzug zu paſſender Zeit wieder zu beginnen.
Die Truͤmmer der Armee ſollten als Kern eines neuen Heeres dienen.
Um dieſe Zeit ahnte noch Niemand den entſetzlichen Angenblick, in welchem der Boden unter den Fuͤßen der unglücklichen Soldaten einſinken, ein Meer uͤber ihnen zu⸗ ſammenſchlagen und der Ueberreſt ſo vieler Tapfern durch ſchlammiges Waſſer mit fortgeriſſen und bis in das Meer geſpult werden ſollte.
Der Herzog von Anjon ließ ſich in dem Hauſe eines Bauers zwiſchen Gaboken und Geikhaut ein Fruhſtuͤck vor⸗ ſetzen.
Das Haus war leer und verlaſſen, denn ſchon am Abende vorher waren die Bewohner entflohen.
Die Soldaten und Officiere wollten dem Beiſpiele ih⸗ res Anfuͤhrers folgen und vertheilten ſich in den genannten beiden Orten, aber ſie ſahen mit Staunen und Schrecken, daß alle Haͤuſer verodet waren und die Bewohner alle Le⸗ bensmittel mit fortgenommen hatten.
Der Graf von Saint⸗Aignan ſuchte auf gut Gluck wie die Andern; die Sorgloſigkeit des Herzogs in einer Zeit, da ſo viele Tapfere fur ihn ſtarben, widerte ihn an und er


