Teil eines Werkes 
4. Bd. (1847)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

cher lnt⸗ aus ott

Ich ſein

den in⸗ als

der das fen

31

lichen Metzelei entgangen waren, endlich gerettet zu ſein glaubten und einen Augenblick aufahmeten, einige mit einem Gebete, andere mit einem Fluche, wurde ein neuer blinder unbarmherziger Feind entfeſſelt, der mit der Schnel⸗ ligkeit des Wildes und dem Ungeſtuͤme des Meeres auf ſie zukam; aber die Fluͤchtigen ahneten noch nichts, trotz der Naͤhe der Gefahr, die ſie umringte.

Joyeuſe hatte ſeine Seeleute Halt machen laſſen, die nur noch achthundert Mann ſtark waren und allein einige Ordnung bewahrt hatten.

Der Graf von Saint⸗Aignan verſuchte keuchend, vollig heiſer, mehr mit Geberden als mit Worten ſeine zerſtreute Mannſchaft wiederum zu ſammeln.

Der Herzog von Anjon, der ſich auf einem herrlichen Pferde an der Spitze der Fliehenden befand und einen Diener mit einem zweiten Pferde neben ſich hatte, ritt vor⸗ wärts ohne ſich um irgend etwas zu kuͤmmern.

„Der Elende hat kein Herz,“ ſagten Einige.

„Er iſt muthig und vortrefflich kaltbluͤtig,“ meinten Andere.

Einige Stunden Ruhe gegen Morgen gaben dem Fuß⸗ volke wieder Kraft den Ruͤckzug fortzuſetzen; aber es fehlte nun an Lebensmitteln.

Die Pferde ſchienen noch mehr ermattet zu ſein als die Leute; ſie konnten ſich kaum weiter ſchleppen, da ſie ſſeit dem vorigen Tage kein Futter erhalten hatten.

Man hoffte Bruͤſſel zu erreichen, das dem Herzoge ge⸗

horte und in welchem man zahlreiche Anhaͤnger hatte; frei⸗

lich war man der guten Geſinnung der Stadt auch nicht