Teil eines Werkes 
4. Bd. (1847)
Entstehung
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gegen den Herzog von Alba, gegen Don Juan, gegen Re⸗ queſens und gegen Alexander Farneſe gekämpft hatten.

Man mußte ſich nun entſchließen das Schlachtfeld zu benutzen und auf dem Lande zurückzugehen, da die Schiffe vernichtet waren, auf die man in einem Ungluͤcksfalle ge⸗ rechnet hatte.

Trotz der Kaltblütigkeit der Führer und trotz der Ta⸗ pferkeit der größern Anzahl entſtand eine ſchreckliche ord⸗ nungsloſe Flucht.

In dieſem Augenblicke fiel der Unbekannte mit der ganzen Reiterei, die faſt noch gar nicht in den Kampf ge⸗ kommen war, uber die Flüchtlinge her und traf von Neuem bei dem Nachtrabe auf Joyeuſe und deſſen Seeleute, von denen zwei Drittel geblieben waren.

Der junge Admiral hatte kurz vorher ſein drittes Pferd beſtiegen, da die beiden erſtern unter ihm gefallen waren. Sein Schwert war zerbrochen und er hatte aus den Häͤnden eines ſeiner Leute ein ſchweres Enterbeil genommen.

Von Zeit zu Zeit drehete er ſich um, um gegen die nachdrängenden Feinde zu fechten gleich jenen Ebern, die ſich nicht zur Flucht entſchließen können und verzweiflungs⸗ voll immer von Neuem ſich gegen den Jäger wenden.

Die Flamänder ihrer Seits, die auf die Empfehlung deſſen, den ſiegnädiger Herr genannt, ohne Ruͤſtung ge⸗ kämpft hatten, waren ſchnellfüßig auf der Verfolgung und ließen dem Heere Anjou's keinen Augenblick Ruhe.

Etwas wie Reue oder doch wie ein Zweifel ſchien das Herz des Unbekannten bei dem Anblicke dieſes großen Un⸗ glůͤckes zu erfaſſen.