Er drang dabei auf ihn ein und verſetzte ihm ſchnell auf einander einige Stoͤße, von denen der eine zwiſchen den Oeffnungen des Viſirs durchdrang.
„Ich ſtoße Dich nieder,“ fuhr der junge Mann fort, „und entreiße Dir den Helm, der Dich ſchuͤtzt und Dich ſo gut verbirgt und ich haͤnge Dich an dem erſten Baume auf, den ich auf meinem Wege finde.“
Der Unbekannte wollte antworten, als ein Reiter an ihn heran ritt, ſich an ſein Ohr neigte und zu ihm ſagte:
„Gnädiger Herr, Euere Gegenwart iſt dort unten von Nutzen.“
Der Unbekannte ſah in der von dem Reiter angeden⸗ teten Richtung hin und die Flamaͤnder vor der ealvini⸗ ſtiſchen Cavallerie zoͤgern.
„Dieſe ſuchte ich allerdings,“ ſprach er vor ſich hin.
In dieſem Augenblicke drang eine Schaar Reiter auf die Seelente Joyeuſe's ein, die allmaͤlig muͤde wurden und zuruͤckzuweichen anfingen.
Der ſchwarze Ritter benutzte dieſe Bewegung, um in dem Gedraͤnge und dem Dunkel zu verſchwinden.
Eine Viertel Stunde ſpäter wichen die Franzoſen auf der ganzen Linie zurck, ohne indeß noch zu fliehen.
Herr von Saint⸗Aignan ergriff alle Maßregeln, um einen Ruͤckzug in guter Ordnung zu erhalten; aber ein letzter Haufen von fuͤnfhundert Reitern und zweitauſend Mann Fußvolk kam friſch aus der Stadt heraus und über⸗ ſiel das bereits ermuͤdete und weichende Heer. Es waren die alten Schaaren des Prinzen von Hranien, die bereits


