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Muth und machte wie die Reiterei einen neuen An⸗ griff.
Da aber kam der Mann, den man„gnädiger Herr“ nannte, auf einem ſchoͤnen Rappen aus der Stadt.
Er trug eine ſchwarze Ruͤſtung, d. h. Helm, Arm⸗ ſchienen, Harniſch und Beinſchienen von geſchwaͤrztem Stahl; ihm folgten fuͤnfhundert wohlberittene Reiter, die der Prinz von Oranien unter ſeinen Befehl geſtellt
hatte.
Wilhelm der Schweigende ſelbſt brach aus dem Neben⸗ thore mit ſeinem Fußvolke hervor, das noch nicht gekampft hatte.
Der ſchwarze Ritter eilte in das dichteſte Gedraͤnge, dahin, wo Joyeuſe mit ſeinen Seeleuten kämpfte.
Die Flamaͤnder erkannten ihn, machten ihm Platz und riefen frendig:„Gnädiger Herr!“ Joyeuſe und die Sei⸗ nigen ſahen den Feind weichen, hoͤrten das Geſchrei und befanden ſich ploͤtzlich vor der neuen Schaar, die wie durch Zauberei erſchien.
Joyenſe trieb ſein Pferd gegen den ſchwarzen Ritter und Beide begannen einen erbitterten Kampf.
Bei dem erſten Zuſammentreffen flogen Funken von ihren Schwertern.
Joyeuſe, der ſich auf ſeine gute Ruͤſtung und auf ſeine Fechtkunſt verließ, hieb gewaltig ein, aber alle Hiebe wur⸗ den gewandt parirt. Gleichzeitig traf ihn ein Stoß ſeines Gegners mitten auf die Bruſt, der Degen glitt an dem Harniſch ab und verwundete ihn an der Achſel.


