Teil eines Werkes 
4. Bd. (1847)
Entstehung
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Während ſie vorruckten, wich die calviniſtiſche Reiterei allmälig zuruͤck, das Fußvolk des Grafen von Saint⸗Aignan dagegen kämpfte noch ſtandhaft mit den Flamändern.

DerPrinz hatte den Brand der Flotte wie einen fernen Lichtſchein geſehen, er hatte den Donner der Kanonen und die Erploſtonen der Schiffe gehoͤrt, ohne an etwas Anderes als an einen hitzigen Kampf zu denken, der ſich dort natuͤr⸗ lich in einem Siege Joyeuſe's endigen muͤßte; wie konnte er glauben, daß einige flamändiſche Fahrzeuge mit einer franzoſiſchen Flotte kämpfen könnten!

Er erwartete alſo jeden Augenblick eine Diverſion von Joyeuſe, als man ihm mit einem Male ſagte, die Flotte ſei vernichtet und Joyenſe mit ſeinen Seeleuten kampfe mitten unter den Flamändern.

Da bemächtigte ſich des Prinzen eine gewiſſe Unruhe; die Flotte war der Ruͤckweg und folglich die Sicherheit der Armee.

Der Herzog ſandte der calviniſtiſchen Armee den Be⸗ fehl einen neuen Angriff zu verſuchen und die erſchopften Reiter und Pferde ſammelten ſich, um ſich von Neuem auf die Antwerpener zu ſtuͤrzen.

Man hoͤrte Joyheuſe im Gedraͤnge rufen:Feſt, Herr von Aignan! Frankreich! Frankreich!

Und wie eine Senſe, die ein Aehrenfeld ſchneidet, mä⸗ hete ſein Schwert Menſchen um ſich her nieder; der ſchwache Guͤnſtling, der zarte Sybarit ſchien mit ſeiner Ruͤſtung Rieſenkraft erhalten zu haben.

Das Fußvolk, welches die über den Laͤrm ſchallende

Stimme hoͤrte und den Degen blitzen ſah, faßte wieder Die Fůnfundvierzig. W. 3