Teil eines Werkes 
4. Bd. (1847)
Entstehung
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verwundeten Flamaͤnder riſſen den Pferden mit ihren brei⸗ ten Meſſern den Leib auf.

Trotz dieſem glaͤnzenden Reiterangriffe ſtellte ſich einige Unordnung in den franzoſiſchen Reihen ein und ſie hielten ſich nur noch ſtatt vorzudringen, waͤhrend aus den Thoren der Stadt fortwährend friſche Bataillone hervorkamen und auf das Heer des Herzogs von Anjou ſtuͤrzten.

Mit einem Male ertönte ein gewaltiger Lärm faſtunter den Mauern der Stadt; das Geſchrei:Anjou! Anjon! Frankreich! Frankreich! erſcholl an den Seiten der Ant⸗ werpener und ein furchtbarer Andrang erſchuͤtterte die ganze ſo gedraͤngte Maſſe.

Dieſe Bewegung brachte Joyeuſe hervor und jenes Geſchrei erhoben ſeine Matroſen; funfzehnhundert Mann mit breiten und kurzen Schwertern bewaffnet und von Jvoyeuſe gefuͤhrt, dem man ein herrenloſes Pferd gebracht hatte, fielen plotzlich üͤber die Flamänder her, um ihre brennende Flotte und ihre zweihundert Cameraden zu raͤ⸗ chen, die verbrannt oder ertrunken waren.

Sie hatten nicht gewaͤhlt, ſondern den erſten Haufen angegriffen, in dem ſie der Sprache und Kleidung nach Feinde erkannten.

Niemand handhabte das lange Schlachtſchwert beſſer als Joyeuſe; bei jedem Hiebe ſpaltete er einen Kopf, bei jedem Stiche durchbohrte er eine Bruſt.

Der Haufen Flamaͤnder, auf den Joyeuſe fiel, wurde vernichtet wie ein Getreidefeld unter einem Hagelwetter.

Trunken von dem erſten Siege drangen die Seeleute

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