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Es waren die Kanonen, welche den Damm vertheidig⸗ ten, bis an die Muͤndung gefullt und verlaſſen worden waren und nun von ſelbſt ſich loͤſeten wie das Feuer ſie er⸗ reichte und alles zerſchmetterten, was ihre Kugeln vor ſich fanden.
Die Flammen ſtiegen wie rieſige Schlangen an den Maſten empor, legten ſich um die Raaen und leckten mit ihren ſpitzigen Zungen an den mit Kupfer beſchlagenen Seiten der franzoͤſiſchen Schiffe.
Joyeuſe, der mit ſeiner praͤchtigen, vergoldeten Ruͤ⸗ ſtung daſtand und ruhig mit gebieteriſcher Stimme ſeine Befehle unter dieſen Flammen gab, glich einem jener fabelhaften Salamander mit Millionen Schuppen, die bei
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jeder Bewegung, die ſie machten, einen Funkenregen von,
ſich ſchuͤttelten. Bald aber verdoppelten ſich die Schuͤſſe ſtärker und
vernichtender; es donnerten nicht mehr die Kanonen, ſon⸗ dern die Pulverräume fingen Feuer und die Schiffe ſelbſt
borſten und flogen in die Luft.
So lange Joyeuſe gehofft hatte, die toͤdtlichen Bande loͤſen zu koͤnnen, welche ihn an ſeine Feinde feſſelten, hatte
er gekampft, aber er hegte keine Hoffnung mehr, daß es
ihm gelingen werde; die Flammen hatten die franzöſiſchen
Schiffe ergriffen und aus jedem feindlichen Fahrzeuge, das in die Luft flog, fiel ein Feuerregen auf ſein Verdeck und es war jenes Feuer, das griechiſche Feuer, das unverſoͤhn⸗
liche, das ſich durch das nahrt, was andere Feuer löſcht,
und ſeine Beute ſelbſt im Waſſer verzehrt. Die Antwerpener Schiffe hatten dadurch, daß ſie in die


