Teil eines Werkes 
4. Bd. (1847)
Entstehung
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zu

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Zweites Kapitel.

Franzoſen und Flamänder.

In dem Augenblicke, als die ganze Verſammlung das Rathhaus verließ und die Officiere ſich an die Spitze ihrer Leute ſtellen wollten, um die Befehle des Unbekannten aus⸗ zuführen, welcher den Flamändern von der Vorſehung ſelbſt geſandt worden zu ſein ſchien, verbreitete ſich ein dumpfes Geräuſch, welches die ganze Stadt einzuſchließen ſchien und in einen lauten Schrei zuſammenlief.

Gleichzeitig donnerten die Kanonen.

Dieſe Kanonen überrumpelten die Franzoſen auf ihrem naͤchtlichen Marſche, waͤhrend ſie ſelbſt die ſchlafende Stadt zu überrumpeln glaubten. Aber ſie beſchleunigten ihren Marſch.

Wenn man die Stadt nicht durch Ueberrumpelung und Erſteigung der Mauern nehmen konnte, ſo konnte man, wie der König von Navarra es bei Cahors gemacht hatte, den Graben mit Faſchinen ausfullen und die Thore ſprengen.

Die Kanonen von den Wällen donnerten immer fort, aber ſie hatten bei dem Dunkel faſt gar keine Wirkung und die Franzoſen ruͤckten, nachdem ſie durch lautes Geſchrei dem Geſchrei der Feinde geantwortet hatten, ſtill nach den Waͤllen in der feurigen Unerſchrockenheit hin, die ihnen bei dem Angriffe eigen iſt.

Mit einem Male aber offneten ſich die Thore und Aus⸗ fallspforten und von allen Seiten eilten Bewaffnete herbei