Teil eines Werkes 
4. Bd. (1847)
Entstehung
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die nun nicht durch das feurige Ungeſtüm der Frarzoſen, ſondern durch eine gewiſſe ſchwerfallige Trunkenheit ge⸗ trieben zu werden ſchienen, welche die Bewegung des Krie⸗ gers nicht hindert, ihn aber ſo maſſiv macht wie eine rollende Mauer.

Es waren die Flamaͤnder, die in geſchloſſenen Ba⸗ taillonen und compacten Maſſen heranruͤckten und üͤber denen die Geſchutze fortwaͤhrend donnerten.

Der Kampf begann, die Schwerter klirrten anein⸗ ander, Lanzen und Klingen beruͤhrten ſich und Musketen⸗ ſchuſſe beleuchteten die mit Blut geroͤtheten Geſichter.

Aber man hoͤrte kein Geſchrei, kein Gemurmel, keine Klage; der Flamaͤnder ſchlug ſich mit Wuth, der Fran⸗ zoſe mit Aerger. Der Flamaͤnder war wuͤthend darüber, daß er kämpfen mußte, denn er kämpft nicht aus Neigung und zum Vergnuͤgen; der Franzoſe war außer ſich, daß er angegriffen wurde, waͤhrend er angreifen wollte.

In dem Augenblicke, als man handgemein wurde und Jeder mit einer Erbitterung kaͤmpfte, die wir vergebens zu ſchildern verſuchen wurden, hoͤrte man raſch auf einander fol⸗ gende Schüͤſſe nach Sainte⸗Marie zu und ein heller Schein verbreitete ſich üͤber die Stadt. Joyeuſe griff an, ver⸗ ſuchte die Schiffe zu durchbrechen, welche die Schelde ver⸗ theidigten und wollte mit ſeiner Flotte bis mitten in die Stadt dringen.

So hofften wenigſtens die Franzoſen; aber es war nicht ſo.

Joyeuſe hatte die Anker bei Weſtwinde gelichtet, bei dem guͤnſtigſten alſo, den er zu einer ſolchen Unternehmung