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„Aber Mecheln, Lier und Duffel?“
„Ich bin durch Mecheln und Lier gekommen und nach Duffel habe ich einen ſichern Boten geſandt. Um elf Uhr werden die Franzoſen geſchlagen ſein, um zwoͤlf Uhr wird die Flotte verbrannt ſein, um ein Uhr werden ſich die Fran⸗ zoſen in vollem Ruckzuge befinden, um zwei Uhr wird Mecheln ſeine Daͤmme zerſthren, Lier ſeine Schleußen offnen und Duffel ſeine Canäle aus ihrem Bett leiten; dann wird die ganze Ebne ein wuthendes Meer werden, das allerdings Häuſer, Felder, Wälder, Doͤrfer zerſtoren, aber gleichzeitig auch, ich wiederhole es, die Franzoſen er⸗ ſuͤufen wird, ſo daß nicht einer nach Frankreichzuruͤckkommt.“
Ein Schweigen der Bewunderung, faſt des Entſetzens begleitete dieſe Worte und dann brachen die Flamaͤnder mit einem Male in Beifallsäußerungen aus.
Der Prinz von Oranien ging auf den Unbekannten zu und reichte ihm die Hand.
„Es iſt alſo,“ ſagte er,„auf unſerer Seite Alles vor⸗ bereitet?“
„Alles,“ antwortete der Fremde,„und ſeht, ich glaube, daß auch auf der Seite der Franzoſen Alles bereit iſt.“
Er zeigte auf einen Offieier, welcher den Thuͤrvorhang emporhob.
„Wir erhalten ſo eben die Nachricht,“ ſagte der Offi⸗ eier,„daß die Franzoſen auf dem Marſche find und gegen die Stadt ruͤcken.“
„Zu den Waffen!“ rief der Buͤrgermeiſter.
„Zu den Waffen!“ wiederholten die Anderen.
„Noch einen Augenblick,“ fiel der Unbekannte mit


