Teil eines Werkes 
4. Bd. (1847)
Entstehung
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ſo viel Läͤnge, daß die Flotte mitten unter Eure Schiffe und Barken gelangt. Da werfen die zwanzig Tapferen, die ich auf Euren Schiffen gelaſſen habe, Enterhaken aus und ſiiehen, ſobald dies geſchehen iſt, in einem Boote, nachdem ſie Eure mit brennbaren Stoffen beladenen Fahrzeuge in Brand geſteckt haben.

Und Ihr ſehet ein, fiel der Schweigſame ein,die ganze franzoͤſiſche Flotte verbrennt.

Ja die ganze, ſagte der Unbekannte.Es giebt alſo keinen Ruͤckzug auf dem Meere, wie es keinen über die Polders giebt. Denn Ihr werdet die Schleußen von Mecheln, Berchem, Lier, Duffel und Antwerpen oͤffnen. Zuerſt durch Euch zuruͤckgetrieben, durch Eure zerriſſenen Daͤmme verfolgt, von allen Seiten von der unerwarteten und immer ſteigenden Flut, von dem Meere umringt, das auf ſie einſturzt, werden alle Franzoſen umkommen.

Die Buͤrger jubelten.

Nur ein Umſtand iſt dabei, ſagte der Prinz.

Welcher? fragte der Unbekannte.

Man wuͤrde einen ganzen Tag brauchen, um die ver⸗ ſchiedenen Befehle an die verſchiedenen Städte zu ſchicken, und wir haben nur eine Stunde.

Eine Stunde reicht hin, antwortete der Unbekannte.

Wer wird aber der kleinen Flotte Nachricht geben?

Sie hat dieſelbe bereits erhalten.

Durch wen?

Durch mich. Wenn die Herren mir die Erlaubniß nicht gegeben haͤtten ihre Schiffe zu verbrennen, haͤtte ich ſie ihnen abgekauft.