Teil eines Werkes 
4. Bd. (1847)
Entstehung
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Die Antwerpener machten große Augen.

Wollet Ihr die ganze franzöſiſche Flotte zerſtören und Eure alten ſechs Schiffe und Eure dreißig alten Barken dabei aufopfern? fragte der Unbekannte.

Hm, meinten die Antwerpener, die einander anſahen, ſo ſehr alt find unſere Schiffe nicht, die Barken auch nicht.

Schätzt ſie, man wird ſie Euch bezahlen, ſagte der Unbekannte.

Da ſeht Ihr die Manner, ſagte der Prinz von Ora⸗

nien leiſe zu dem Unbekannten,mit denen ich täglich zu kämpfen habe. Ach, wenn es nur die Ereigniſſe waͤren, wuͤrde ich längſt geſiegt haben.

Nun, fuhr der Unbekannte fort, indem er nach ſei⸗ ner vollen Taſche griff,ſchaͤtzt Eure Schiffe, aber ſchnell; Ihr ſollet in Wechſeln auf Euch ſelbſt bezahlt werden, die Ihr doch für gut haltet.

Gnaͤdiger Herr, ſagte der Buͤrgermeiſter nach kurzer Berathung mit den Buͤrgern,wir ſind Handelsleute, Ihr muͤßt uns alſo einiges Schwanken zu Gute halten.. Wir wiſſen indeſſen unter Umſtaͤnden auch Opfer zu bringen fuͤr das Allgemeine. Verfügt alſo über unſere Schiffe wie Ihr gedenkt.

Das konntet nur Ihr bewirken, gnädiger Herr, ſagte der Schweigſame.Ich haͤtte ſechs Monate gebraucht, um das zu erlangen, was Ihr in zehn Minuten erlangt.

Ich verfüge über Eure Schiffe in folgender Weiſe, ſprach der Unbekannte.Die Franzoſen, das Admirals⸗ ſchiff an der Spitze, werden Eure Linie zu durchbrechen ſuchen. Ich verdoppele die Sperrketten, laſſe ihnen aber

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