Teil eines Werkes 
4. Bd. (1847)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

12

Franzoſe nicht ſeines Gleichen, wie Ihr Eures Gleichen, Ihr Herren, nicht habt, wenn Ihr im freien Felde Eure Städte vertheidiget.

Die Geſichter der Flamaͤnder ſtrahlten.

Was ſagte ich? warf der Schweigſame ein.

Es iſt eine große Ehre fuͤr mich, antwortete der Unbekannte,einerlei Meinung mit dem erſten Feldherrn unſerer Zeit zu ſein.

Beide verbeugten ſich gegen einander.

Es iſt alſo abgemacht, fuhr der Unbekannte fort, Ihr unternehmt einen heftigen Ausfall gegen das Fußvolk und die Reiterei und ich hoffe, Eure Officiere werden den Ausfall ſo fuͤhren, daß Ihr die Belagernden zurucktreibt.

Aber ihre Schiffe, ihre Schiffe! fiel der Buͤrger⸗ meiſter ein;ſie werden unſere Linie durchbrechen und da der Wind aus Nordweſt weht, werden ſie in zwei Stunden mitten in der Stadt ſein.

Ihr habt ſehr alte Schiffe und dreißig Barken bei Sainte⸗Marie, d. h. eine Stunde von hier, nicht wahr? Das iſt Eure Barricade auf der Schelde.

So iſt es, gnädiger Herr; woher wißt Ihr das S

Der Unbekannte laͤchelte.

liegt die Entſcheidung der Schlacht.

So muͤſſen wir unſeren tapferen Leuten Verſtärkung ſchicken, ſagte der Bürgermeiſter.

Im Gegentheil, Ihr konnet uͤber die vierhundert Mann, die dort ſind, weiter verfügen; zwanzig kluge, mu⸗ thige und ergebene Maͤnner werden hinreichen.

Ich weiß es, wie Ihr hoͤrt, antwortete er;dort