gelte mir und wollte irgend etwas antworten, als ich hinter mir rufen hoͤrte:„Admiralsboot!“ Der Unbekannte ſah die Anweſenden mit einem Blicke an, der zu fragen ſchien:„Nun, was habe ich geſagt?“ „In demſelben Augenblicke,“ fuhr Goes fort,„fühlte ich einen entſetzlichen Stoß; mein Boot ſank, das Waſſer ſchlug mir uͤber dem Kopfe zuſammen, aber die Fluten der Schelde merkten in mir einen alten Bekannten und ich ſah den Himmel wieder. Das Admiralsboot, welches den Herrn von Joyeuſe an Bord brachte, war uͤber mich hin gefahren. Gott allein weiß, warum ich nicht zermalmt worden oder ertrunken bin.“ Ich danke Dir, braver Goes,“ ſagte der Prinz von Hranien, der ſich freute, daß ſeine Erwartungen in Erful⸗ lung gegangen und dem Manne einen Beutel mit Geld gab;„ſchweig nun und gehe.“
Der Mann ſchien indeß auf noch etwas zu warten, auf
die Entlaſſung durch den Unbekannten.
Dieſer winkte denn auch wohlwollend mit der Han und Goes ging, offenbar über dieſen Wink noch mehr er⸗ Freut als über das Geſchenk des Prinzen von Oranien.
„Nun,“ fragte der Unbekannte den Buͤrgermeiſter, „was ſagt Ihr zu dieſem Berichte? Zweifelt Ihr noch, daß die Franzoſen die Anker lichten werden und glaubt Ihr, daß Herr von Joyeuſe aus dem Lager auf das Admi⸗ ralsſchiff ging, um blos die Nacht da zuzubringen?“
„Ihr rathet alſo, gnädiger Herr.“
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„So wenig als der Prinz von Oranien, der gewiß in


