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blauen Augen, dem kurzen Halſe und den breiten Schul⸗ tern. Er drehete ſeine Mutze von feuchter Wolle in den Haͤnden herum und man ſah, daß er Spuren von Waſſer uͤberall zuruͤckgelaſſen, wo er geſtanden hatte. Er war wirklich ganz durchnaͤßt.
„Der brave Mann iſt zuruͤckgeſchwommen,“ ſagie der Unbekannte, indem er den Seemann anſah.
„Ja, gnaͤdiger Herr, ja,“ antwortete der Schiffer,„und die Schelde iſt breit und reißend.“
„Rede, Goes,“ fuhr der Unbekannte fort, der wußte, was er that, wenn er einen gewoͤhnlichen Matroſen bei ſeinem Namen nannte.
Auch ſchien von dieſem Augenblicke an fuͤr Goes nur der Unbekannte zu eriſtiren; er wendete ſich an ihn, obgleich er durch einen Andern geſandt worden war und dieſem hätte Rechenſchaft ablegen ſollen.
„Gnaͤdiger Herr,“ ſagte er,„ich fuhr in meinem klein⸗ ſten Bote fort, kam durch die Schiffe hindurch, mit denen wir die Schelde verſperrt haben und gelangte bis zu den verfluchten Franzoſen.. Ach, verzeiht, gnaͤdiger Herr. Und Goes ſchwieg.
„Nur weiter,“ ſprach der Unbekannte läͤchelnd,„ich bin nur ein halber Franzoſe und werde alſo auch nur halb verdammt ſein.“
„Alſo, gnadiger Herr, da Ihr mir verzeihen wollet..“
Der Unbekannte nickte und Goes fuhr fort:
„Ich hatte mein Ruder mit Leinwand umwickelt und waͤhrend ich ſo dahin fuhr, horte ich eine Stimme, die rief:„Heda, Boot, was ſoll's?“ Ich glaubte, der Anruf
Die Fuͤnfundvierzig. W. 2


