Teil eines Werkes 
3. Bd. (1847)
Entstehung
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er aufbrechen ſollte, der Ew. Hoheit zum Herzog von Bra⸗ bant gemacht, ſich aber die Statthalterſchaft vorbehalten hat; der Prinz von Oranien, der ein Intereſſe hat die Spa⸗ nier durch Euch und Euch durch die Spanier zu verderben; der Prinz von Oranien, der an Euere Stelle treten wird, wenn es nicht ſchon geſchehen iſt. Bisher habt Ihr da⸗ durch, daß Ihr dem Rathe des Prinzen folgtet, die Flamaͤn⸗ der gegen Euch eingenommen. Wenn ein Unfall eintritt, werden alle die, welche Euch nicht in das Geſicht zu ſehen wagen, Euch nachlaufen wie die furchtſamen Hunde, die nur die Fliehenden verfolgen.

Wie, Ihr meint, ich könnte von Wollhaͤndlern, von Biertrinkern geſchlagen werden?

Dieſe Wollhändler und Biertrinker haben dem Koͤnige Philipp von Valvis, dem Kaiſer Karl V. und dem Könige Philipp II. viel zu ſchaffen gemacht, welche Fuͤrſten aus ſo gutem Hauſe waren, daß ein Vergleich mit ihnen Euch nicht verletzen kann.

Ihr furchtet alſo einen Unfall?

Ja, gnaͤdiger Herr, ich fuͤrchte ihn.

Ihr werdet alſo nicht dabei ſein?

Warum ſollte ich nicht dabei ſein?

Weil ich mich wundere, daß Ihr an Euerer Tapfer⸗ keit ſoweit zweifelt um Euch ſchon auf der Flucht vor den Flamaͤndern zu ſehen; aber beruhiget Euch; dieſe vorſich⸗ tigen Krämer pflegen ſich, wenn ſie in den Kampf ruͤcken, in ſo ſchwere Ruͤſtungen zu ſtecken, daß ſie nicht hoffen kon⸗ nen Euch zu erreichen, wenn ſie Euch auch nachliefen.

Gnaͤdiger Herr, ich zweifele an meinem Muthe nicht;