Teil eines Werkes 
3. Bd. (1847)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

24⁵

ſtich an den Kopf und ſeit dem habe ich Zuckungen, welche die Geſichtsverzerrungen hervorbringen, über die Se. Ho⸗ heit klagt. Ich gebe Euch übrigens damit keine Entſchul⸗ digung, Herr von Joyenſe, ſondern eine Erklaͤrung, ſetzte der Graf ſtolz hinzu indem er ſich umdrehete.

Nein, Herr Graf, ſagte Joyeuſe indem er ihm die Hand reichte,Ihr ſprecht einen Vorwurf aus und mit Recht.

Dem Herzoge Franz ſtieg das Blut in das Geſicht.

Und wem ſollte dieſer Vorwurf gelten 2 fragte er.

Mir wahrſcheinlich, Hoheit.

Warum ſollte Saint⸗Aignan Euch einen Vorwurf machen, Herr von Joheuſe, da er Euch nicht kennt 8

Weil ich einen Augenblick glauben konnte, Herr von Saint⸗Aignan liebe Ew. Hoheit ſo wenig, um Euch rathen zu koönnen Ankwerpen zu nehmen.

Aber, entgegnete der Prinz,meine Stellung in dem Lande muß doch klar hervortreten. Ich bin dem Na⸗ men nach Herzog von Brabant und Graf von Flandern und muß es auch der Sache nach ſein. Der Schweigende, der ſich ich weiß nicht wo verbirgt, ſprach von einem Koͤ⸗ nigthum. Wo iſt dieſes Königthum? In Antwerpen. Wo iſt er? Wahrſcheinlich auch in Antwerpen. Wir muͤſſen alſo Antwerpen nehmen und wenn wir es haben, werden wir wiſſen, wie wir ſtehen.

Das wiſſet Ihr wahrhaftig ſchon, gnädiger Herr oder Ihr muͤßtet ein minder guter Staatsmann ſein als man ſagt. Wer hat Euch den Rath gegeben Antwerpen zu neh⸗ men? Der Prinz von Oranien, der verſchwunden iſt ſobald