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mit ſeiner gewoͤhnlichen Demuth ſich beugte,„ich bin kein Saͤnger und bedarf alſo keine Begleitung wenn ich ſpreche.“
„Gut, Herzog, gut. Schweigt, Aurilly.“
Aurilly verbeugte ſich.
„Ihr billiget alſo meinen Handſtreich gegen Antwer⸗ pen nicht, Herr von Joyeuſe?“
„Nein, Hoheit.“
„Ich habe gleichwohl dieſen Plan im Rathe ange⸗ nommen.“
„Ich ergreife deshalb auch nur mit großer Scheu das Wort nach ſo erfahrenen Kriegern.“
Und Joyeuſe verbeugte ſich als Hofmann vor den An⸗ weſenden.
Mehrere Stimmen erhoben ſich, um zu betheuern, daß ſie der Anſicht des Großadmirals wären. Andere ſagten nichts, gaben aber ihre Zuſtimmung zu erkennen.
„Graf von Saint⸗Aignan,“ ſagte der Prinz zu einem ſeiner tapferſten Oberſten,„Ihr wenigſtens ſeid nicht der Anſicht des Herrn von Joyeuſe?“
„Doch, Hoheit,“ antwortete Herr von Saint⸗Aignan.
„Nun ja, Ihr verzogt das Geſicht..“
Alle lachten. Joyeuſe erbleichte; der Graf erröthete.
„Wenn der Herr Graf von Saint⸗Aignan,“ ſagte Joy⸗ euſe,„ſeine Meinung in dieſer Art ausſpricht, ſo iſt er blos ein nicht ſehr artiger Rath.“
„Herr von Joyeuſe,“ entgegnete Saint⸗Aignan leb⸗ haft,„Se. Hoheit thut Unrecht mir ein Gebrechen vorzu⸗ werfen, das ich mir im Dienſte zugezogen habe; ich erhielt bei der Einnahme von Chateau⸗Cambreſis einen Lanzen⸗


