Teil eines Werkes 
3. Bd. (1847)
Entstehung
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ich werde in der erſten Reihe ſein, während Andere viel⸗ leicht in der letzten bleiben.

Ihr billiget aber doch, daß ich die kleinen Orte ge⸗ nommen habe.

Ich billige, daß Ihr nehmt, was ſich nicht ver⸗ theidiget.

Nachdem ich die kleinen Orte genommen, die ſich nicht vertheidigen, wie Ihr ſagt, werde ich auch vor dem großen nicht zuruͤckweichen, weil er ſich vertheidiget oder vielmehr weil er ſich zu vertheidigen drohet.

Ew. Hoheit thut Unrecht; es iſt beſſer auf einem ſichern Boden zuruͤckzugehen als bei dem Vorwaͤrtsſchreiten in einem Graben zu ſtraucheln.

So werde ich ſtraucheln, aber nicht zurückweichen.

Ew. Hoheit mag thun wie es beliebt, ſagte Joyeuſe ſich verbeugend,und wir werden thun was Ihr verlangt; wir ſind da, um Euch zu gehorchen.

Das iſt keine Antwort, Herzog.

Es iſt die einzige, die ich Ew. Hoheit geben kann.

Beweiſt mir, daß ich Unrecht habe; ich will mich gern uͤberzeugen laſſen.

Gnaͤdiger Herrn, die Armee des Prinzen von Oranien war die Euere und iſt es nicht mehr. Statt mit Euch vor Antwerpen zu lagern, iſt ſie in Antwerpen, was etwas ganz Anderes iſt. Der Schweigende, wie Ihr ihn ſelbſt nennt, war Euer Freund und Rath und Ihr wißt nicht nur nicht was aus dem Rathe geworden iſt, Ihr glaubt ſogar der Freund habe ſich in einen Feind verwandelt. Als Ihr in Flandern waret, pflanzten die Flamänder Fahnen auf ihren