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Dieſe Republikaner hatten die eherne Kraft des geſun⸗ den Verſtandes fuͤr ſich.
Mit einem Male ſahen ſie eine Flotte in der Muͤndung der Schelde erſcheinen und erfuhren, daß dieſe Flotte mit dem Großadmiral von Frankreich ankomme und daß dieſer Großadmiral ihrem Feinde Hilfe bringe.
Der Herzog von Anjou war natuͤrlich der Feind der Antwerpener geworden ſeit er ihre Stadt belagerte.
Die Calviniſten des Herzogs von Anjon verzogen das Geſicht faſt ſo ſehr wie die Flamaͤnder als ſie die Flotte be⸗ merkten und die Ankunft Joyeuſe's erfuhren. Die Calvi⸗ niſten waren ſehr tapfer, gleichzeitig aber auch ſehr nei⸗ diſch; ſie gingen uͤber die Geldfragen leicht hin, wollten ſich aber durchaus ihre Lorbeeren nicht verkuͤrzen laſſen, be⸗ ſonders nicht durch Degen, die am Bartholomaͤnstage ſo vieles Hugenottenblut vergoſſen hatten.
Es entſtanden deshalb viele Zaͤnkereien noch am Abende der Ankunft Joyeuſe's und ſie dauerten ſiegreich am erſten und zweiten folgenden Tage fort.
Die Antwerpener ſahen jeden Tag von ihren Waͤllen herab zehn bis zwoͤlf Zweikaͤmpfen zwiſchen Katholiken und Hugenotten zu. Die Polders dienten als Kampfplatz und man warf mehr Todte in den Fluß, als ein Kampf in offe⸗ nem Felde den Franzoſen gekoſtet haben wurde. Wenn die Belagerung von Antwerpen wie die von Troja neun Jahre gedauert haͤtte, wurden die Belagerten nichts zu thun no⸗ thig gehabt haben als die Belagerer handeln zu ſehen; dieſe haͤtten ſich ſicherlich unter einander aufgerieben.
Franz ſpielte bei allen dieſen Streitigkeiten den Ver⸗


