Teil eines Werkes 
3. Bd. (1847)
Entstehung
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geſchriebene Zeilen ſein koͤnnen, die Unterſchrift Heinrichs von Guiſe, welche ſoviel Anſehen unter den Konigthums⸗ krämern zu finden begann, die man die Oranien, die Valois, die Habsburg, die Tudor nannte, nicht in einer Sammlung von Handſchriften im Escurial modern laſſen.

Philipp II. forderte alſo den Herzog von Guiſe auf, den mit Don Juan geſchloſſenen Vertrag mit ihm fortzu⸗ ſetzen, nach welchem der Lothringer dem Spanier in dem Beſitze Flanderns unterſtutzen ſollte, während der Spanier dem Lothringer beiſtehen wollte den Erbrath zu gutem Ende zu fuͤhren, welcher kein anderer war als keinen Augenblick die ewige Arbeit einzuſtellen, die eines Tages die Arbei⸗ tenden auf den Thron Frankreichs fuͤhren mußte.

Guiſe willigte ein er konnte nicht anders, denn Philipp drohete eine Abſchrift des Vertrags an Heinrich von Frankreich zu ſenden und damals hatten der Spanier und der Lothringer den Spanier Saledde, der es mit dem Hauſe Lothringen hielt, an den Herzog von Anjou, den Sieger und Konig in Flandern, abgeſchickt, um ihn zu ermorden.

Und ein Mord haͤtte Alles zur Zufriedenheit des Spa⸗ niers und des Lothringers geendiget.

War der Herzog von Anjon todt, ſo gab es keinen Be⸗ werber um den Thron Flanderns, keinen Erben der Krone Frankreichs mehr.

Zwar blieb der Prinz von Oranien noch uͤbrig, aber Philipp II. hatte, wie wir ſchon wiſſen, bereits einen an⸗ dern Salcoède bereit, der Johann Jaureguy hieß.

Salecède wurde ergriffen und auf dem Gréveplatze zer⸗ riſſen, ohne daß er ſeinen Plan hatte ausführen können.