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Das Verſprechen Philipps II. trug ſeine Fruͤchte. Bei den Feſtlichkeiten des Empfanges knallte ein Piſtolenſchuß neben dem Prinzen von Oranien, Wilhelm wankte und man hielt ihn fur tödtlich verwundet, aber Holland brauchte ihn noch.
Die Kugel des Moͤrders war nur durch die beiden Wangen gedrungen. Der, welcher den Schuß gethan, war Jaureguy, der Vorläufer Balthaſar Gerard's wie Johann Chatel der Vorlaͤufer Ravaillac's ſein ſollte.
Von allen dieſen Ereigniſſen war für Wilhelm eine duͤſtere Traurigkeit geblieben, die nur ſelten durch ein ge⸗ dankenvolles Lächeln unterbrochen wurde. Flamänder und Holländer ehrten dieſen Traͤumer, wie ſie einen Gott ge⸗ ehrt haben wurden, denn ſie fühlten, daß auf ihm, auf ihm allein ihre ganze Zukunft beruhete und wenn ſie ihn in ſei⸗ nen weiten Mantel gehuͤllt, die Stirn durch ſeinen Hut be⸗ ſchattet, den Elnbogen in der linken Hand, das Kinn auf der rechten Hand ruhend daher kommen ſahen, traten die Maͤnner bei Seite um ihm Platz zu machen und die Muͤtter zeigten ihn mit einer gewiſſen Scheu ihren Kindern indem ſie zu denſelben ſagten:„ſiehe, mein Kind, das iſt der Schweigſame.“
Die Flamaͤnder hatten alſo auf den Antrag Wilhelms Franz von Valois zum Herzog von Brabant und Grafen von Flandern, d. h. zu ihrem ſouverainen Fürſten erwaͤhlt, was Eliſabeth nicht hinderte, im Gegentheil, ihm Hoffnung auf ihre Hand zu machen. Sie ſah in dieſer Vermählung ein Mittel mit den Calviniſten von England die von Flan⸗


