Teil eines Werkes 
3. Bd. (1847)
Entstehung
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legten, welcher in der Proteſtation enthalten war und bei dem Anblicke ſo ernſter, ſo einfach gekleideter Maͤnner ent⸗ ſchluͤpfte Berlaimont, einem der Räthe der Herzogin, jenes Wort gueux(Bettler), das von den flamändiſchen Herren aufgegriffen und angenommen wurde und von da an in den Niederlanden die patriotiſche Partei bezeichnete, welche bis dahin keinen Namen gehabt hatte.

Von dieſem Augenblicke an begann Wilhelm die Rolle zu ſpielen, welche ihn zu einem der groͤßten Helden auf der politiſchen Schaubuͤhne gemacht hat. Obgleich fortwäh⸗ rend geſchlagen in dem Kampfe gegen die zermalmende Macht Philipps II., richtete er ſich doch immer wieder auf, war nach jeder Niederlage ſtärker, ſchuf ſtets wieder ein neues Heer, welches das vernichtete oder in die Flucht ge⸗ triebene erſetzte und wurde immer als Befreier begruͤßt.

Immitten dieſer Abwechſelung von moraliſchen Siegen und korperlichen Niederlagen, wenn man ſich ſo ausdruͤcken kann, erhielt Wilhelm in Mons die Nachricht von der Metzelei in der Bartholomänsnacht.

Das war eine ſchreckliche Wunde, welche die Nieder⸗ lande faſt in das Herz traf; Holland und der calviniſtiſche Theil von Flandern verloren durch dieſe Wunde das tapferſte Blut ihrer natuͤrlichen Bundesgenoſſen, der Hugenotten von Frankreich.

Wilhelm antwortete auf dieſe Nachricht zuerſt durch den Ruͤckzug, wie er ihn zu machen pflegte. Von Mons zog er ſich an den Rhein und er wartete die Ereigniſſe ab.

Die Ereigniſſe bleiben füͤr edele Sachen ſelten aus.