Teil eines Werkes 
3. Bd. (1847)
Entstehung
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vier Augen zu ſagen, etwas für meinen Dienſt ſehr Rütz⸗ liches wie ich ſehe.“ Margarethe blieb unbeweglich bis auf ein leichtes

Nicken mit dem Kopfe, das Chicot allein bemerkt zu haben ſchien.

Als er ſonach erkannte, daß er beiden Gatten einen

Gefallen thue wenn er ſich entferne, verließ er das Zim⸗ mer nach einer an beide gerichteten Verbeugung.

Fünftes Kapitel. Ueberſetzung.

Dadurch, daß Margarethe dieſen Zeugen entfernte, der ihrer Meinung nach ſich beſſer auf das Lateiniſche verſtand als er es merken laſſen wollte, gewann ſie ſchon einen Sieg oder doch wenigſtens ein Pfand der Sicherheit fur ſich; denn Margarethe hielt, wie geſagt, Chicot keineswegs füͤr ſo we⸗ nig gelehrt als er ſcheinen wollte, während ſie ihrem Ge⸗ mahl allein gegenuber jedem lateiniſchen Worte eine um⸗ faſſendere Andeutung geben und es weiter erläutern konnte, als es alle Scholiaſten in us jemals mit Plautus und Per⸗ ſius, dieſen beiden Räthſeln in großen Verſen der lateini⸗ ſchen Welt, gethan haben.

Heinrich und ſeine Gemahlin hatten demnach die Frende allein zu ſein.

Der Konig, in deſſen Geſichte ſich keine Spur von Be⸗ ſorgniß, keine Andeutung von Drohung zeigte, verſtand ſicherlich nicht Lateiniſch.