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Frage! Was ſollte ich ohne ſie, auf meine eigene Kraft beſchränkt, anfangen?“
„Nun, Sire, der Koͤnig will Euch von Euern beſten Dienern trennen.“
„Das mag er nur verſuchen.“
„Bravo, Sire!“ murmelte Chicot.
„Ohne Zweifel,“ ſagte Heinrich mit der erſtaunlichen ihm eigenen Gutmuthigkeit, durch die ſich bis an ſein Ende Jeder täuſchen ließ,—„meine Diener ſind durch das Herz, nicht durch das Intereſſe an mich gebunden. Ich habe ih⸗ nen ja nichts zu geben.“
„Ihr gabt ihnen Euer ganzes Herz, Euern ganzen Glauben, Sire und das iſt die beſte Erwiderung der Freund⸗ ſchaft bei einem Koͤnige.“
„Ja, Liebe, nun?“
„Nun, Sire, vertrauet ihnen nicht mehr.“
„Ventre saint-gris, nur wenn ſie mich dazu zwingen, d. h. wenn ſie es verdienen.“
„So wird man Euch beweiſen, Sire, daß ſie es ver⸗ dienen.“
„Ah, erwiderte der Koͤnig,„und wodurch?“
Chicot ſenkte von neuem den Kopf, wie er es in allen gefährlichen Augenblicken that.
„Das kann ich Euch nicht erzählen, Sire,“ antwortete Margarethe,„ohne.“ Sie ſah ſich um.
Chieot erkannte, daß er hinderlich ſei und trat zuruͤck.
„Werther Bote,“ ſagte der Koͤnig zu ihm,„erwartet mich in meinem Cabinet. Die Koͤnigin hat mir etwas unter


