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Er ſagte alſo endlich mit ziemlicher Ruhe die Begrü⸗ ßungsformel des koͤnigl. Briefes her.
„Bei dem heiligen Abendmahl,“ ſagte die Koͤnigin als Chicot geendiget hatte,„mein Bruder druͤckt ſich im Latei⸗ niſchen ganz gut aus. Welcher Styl! Ich hätte ihm ſolche Staͤrke nie zugetraut.“
Chicot blinzelte mit den Augen und machte eine Be⸗ wegung mit den Händen wie ein Mann, der aus Höflichkeit etwas vorbringen will, aber das Geſagte nicht verſteht.
„Ihr verſteht es nicht?“ fuhr die Koͤnigin fort, die nit allen Sprachen vertraut war, ſelbſt mit der Geberden⸗ ſprache.„Ich hielt Euch doch fur einen tuͤchtigen Lateiner.“
„Madame, ich habe es vergeſſen; ich habe von meinem ſonſtigen Wiſſen weiter nichts behalten, als daß ich noch weiß, daß das Lateiniſche keinen Artikel und einen Vocativ hat und daß der Kopf geſchlechtslos iſt.“
„Ah wirklich?“ rief im geraͤuſchvollen Eintreten eine heitere Perſon.
Chicot und die Konigin dreheten ſich gleichzeitig um.
Es war der Koͤnig von Navarra.
„Was?“ ſagte Heinrich indem er näher trat,„ver Kopf iſt im Lateiniſchen geſchlechtslos, Herr Chicot? Dann iſt er nicht maͤnnlich?“
„Das weiß ich wahrhaftig nicht, Sire,“ antwortete Chicot,„und es wundert mich eben ſo wie Ew. Majeſtät.“
„Mich ſetzt es auch in Erſtaunen,“ fiel Murgz in vanken ein.
„Es muß daher kommen,“ ſagte der Koͤnig,„diß
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