Teil eines Werkes 
3. Bd. (1847)
Entstehung
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nichtet habet, werdet mir nicht rathen, den Brief irgendwie bekannt werden zu laſſen.

Ich widerſpreche nicht, Sire.

Aber was meinet Ihr?

Ich bin der Meinung, da Ew. Maj. mich fragt, daß der Brief des Konigs, der mir ſo dringend anempfohlen war und Ew. Maj. durch einen beſondern Boten geſandt wurde, vielleicht hier und da einiges Gute enthält, das Ew. Maj. benutzen könnte.

Ja, aber ich muͤßte vollkommenes Vertrauenz zu der Perſon haben, der ich dieſe guten Sachen anvertraute.

Gewiß.

Ihr koͤnntet etwas thun, ſagte Heinrich als kame ihm plotzlich ein Gedanke bei.

Was, Majeſtät?

Geht zu meiner Frau Margota; ſie iſt gelehrt; ſeg ihr den Brief vor und ſie wird ihn gewiß verſtehen. Auch wird ſie ihn mir dann erklaͤren.

Das iſt bewundernswuͤrdig! vief Chicot aus.Ew. Maj. ſpricht goldene Worte. Nicht wahr? So geht.

Ich eile, Sire.

Veraͤndert aber kein Wort in dem Briefe.

Das wäre mir nicht möglich; ich mußte ja Lateiniſch verſtehen und ich verſtehe es nicht.

So geht, Freund.

Chicot erkundigte ſich, um die Königin Margarethe 4 finden und verließ den Koͤnig in noch 13 ** Heinrich ein ſei.