Teil eines Werkes 
3. Bd. (1847)
Entstehung
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Ein Ofſicier oder gar nur ein Page meldete es ihm, wenn ein Beſuch erſchien. Dieſer Officier oder Page ſuchte den Koͤnig bis er ihn irgendwo fand. Auf dieſe einfache Anzeige hin kam der Koͤnig und empfing den, welcher mit ihm ſprechen wollte.

Chicot wurde durch dieſe Leutſeligkeit ſehr geruͤhrt. Er hielt den Konig für gutmüthig und ſehr verliebt.

Das war noch weit mehr ſeine Meinung als er am Ende einer Allee, nicht von dreitauſend, ſondern hoͤchſtens zwolf oder funfzehn Schrittenan deren Seiten ſchoͤne blü⸗ hende Kirſchlorbeer ſtanden, den Koͤnig von Navarra mit einem ſchlechten Filzhute auf dem Kopfe, in einem bräun⸗ lichgelben Wamms und grauen Stiefeln ſehr vergnuͤgt da⸗

her kommen ſah.

Die Stirn Heinrichs war völlig glatt, als wage keine Sorge ſie zu beruͤhren, ſein Mund laͤchelte und ſein Auge ſtrahlte von Geſundheit.

Waͤhrend er daher kam, zupfte er mit der linken Hand Blumen ab.

Wer will mich ſprechen? fragte er ſeinen Pagen.

Sire, antwortete dieſer,ein Mann, der halb wie ein vornehmer Herr, halb wie ein Soldat ausſieht. 6

Chicot horte dieſe letztern Worte und trat anmu⸗ thig vor.

Ich bin es, Sire, ſagte er.

Sehr gut, rief der Koͤnig aus indem er ſeine bei⸗ den Arme emporhielt,Herr Chicot in Navarra, Herr Chicot bei uns, ventre saint gris! Willkommen, lieber Herr Chicot.