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„Tauſend Dank, Sire.“
„Wohlauf, Gott ſei Dank?“
„Ich hoffe es wenigſtens, werther Sire,“ ſagte Chicot ſehr erfreut.
„Nun,“ fuhr Heinrich fort,„wir wollen eine Flaſche Wein von Limour trinken und Ihr erzahlt mir. Ihr er⸗ freut mich wahrhaftig ſehr, Herr Chicot.. Setzet Euch da her.“
Und er wies auf eine Raſenbank.
„O nein, Sire,“ antwortete Chicot ſich ſträubend.
„Und Ihr ſeid zweihundert Stunden weit gereiſet, daß ich Euch ſtehen laſſen ſollte? Nein, Herr Chieot, niederge⸗ ſetzt, niedergeſetzt! Nur ſitzend laͤßt es ſich plaudern.“
„Aber, Sire, die Ehrfurcht.“
„Ehrfurcht bei uns in Navarra? Du viſ ein Narr, armer Chicot. Wer denkt denn daran?“
„Nein, Sire, ich bin kein Narr,“ antwortete Chicot, „ich bin Geſandter.“
Auf der reinen Stirn des Koͤnigs bildete ſich eine kleine Runzel, aber ſie verſchwand ſo ſchnell, daß Chicot, ein ſo guter Beobachter er auch war, nicht einmal die Spur davon bemerkte.
„Geſandter?“ fragte Heinrich niſt einer Verwunbf rung, die er vergebens naiv erſcheinen zu ſuchte. „Weſſen Geſandter?“
„Geſandter des Koͤnigs Heinrichs III. Ich komme von Paris und aus dem Louvre, Sire.“
„Dann iſt es etwas anderes,“ ſagte der Konig, indem er mit einem Seufzer von der Raſenbank aufſtand.„Geht,


